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Prince Williams Sound – Columbia Glacier (Kajaktour)

Geschrieben von am 10. Juli, 2011 mit 0 Kommentaren

Ein Hauch vom Prince Williams Sound spüren und erleben, diesen Gedanken haben wir von Anfang der Planung gehabt und auch glücklicherweise auch umgesetzt, denn diese Meeresbucht lässt sich definitiv für jeden Alaska–Reisenden empfehlen.

Port Valdez - Zelten mit Ausblick auf die Columbia Bay

Angeln nach Lachsen - frischer geht es nicht

Unser Ausgangspunkt war Valdez – Port Valdez. Unseren Hauch des Erlebens verpackten wir in eine Kajak-Exkursion in die Columbia Bay zum Columbia Glacier – es wurde für uns zu einem Tagestrip der ganz besonderen Art. Valdez selber empfängt uns, wofür dieser Flecken von Alaska ja auch bekannt und berüchtigt ist mit grauem Wolken und viel Regen.

Ein Bär in stadtnähe - aber noch mit der natürlichen Nahrung versorgt

Zwei Tage Regen, einige Weißkopfadler, viele Robben und noch mehr Lachse, sowie ein Bär auf Abwegen und alaskanische Fischer die ihren Fang anbieten und die Hoffnung auf ein besseres Wetter vertreibt uns die Zeit bis zu unserem Kajaktrip.

Irgendwie wollen in Valdez alle nur das eine ... den Lachs fischen

Als wir dann am dritten Tag aus unserem Zelt kriechen können wir unser Glück mal wieder nicht fassen! Die Himmelspforten haben sich geöffnet, die Wolken haben sich verzogen und der Himmel ist umgeben von einem blauen Ton.

Blick auf den Columbia Gletscher ...

Glück muss der Mensch haben!

Unser Treffpunkt zur Abfahrt der Paddeltour ist direkt beim Veranstalter (Amadyr) selbst. Dort angekommen bekommen wir eine ausführliche Einweisung in die Technik des Paddelns, uns werden dann auch noch die Gefahren übermäßig großer Eisblöcke bewusst gemacht und wir werden mit wasserfesten Klamotten & Sicherheitswesten versorgt.

Im Anschluss danach (ca. 1Stunde später) geht es dann endlich mit dem “Watertaxi” über die stelle See des Valdez-Arms in Richtung Columbia Glacier.

Aufbruch zum Columbia Gletscher ...

Die Anreise zum Ausgangspunkt dauert mit dem “Watertaxi” ca. 1,5 Stunden, dort angekommen werden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und können endlich die Kajaks zu Wasser lassen und einsteigen. Langsam und bedächtig nähren wir uns den treibenden Eisblöcken – zum Gletscher selber kann man schon seit Jahren nicht mehr vordringen, jedoch ist alleine schon das Paddeln durch die unterschiedlichen Formationen der “Eisberge” für uns eine neue Erfahrung.

Eisberg voraus!

Skulpturen aus aus Eis ...

... lassen die Phantasie mit einem spielen

Die Eisskulpturen sind gewaltig und in unseren Phantasien bilden sie die mannigfaltigsten Motive. Das über Wasser- und unter Wasserspiel auf Tuchfüllung mit dem Eis gestaltet ein irres Erlebnis der Perspektiven.

Über die ganze Tour begleitet uns ein ausgebildete Kajakfahrerin und Naturliebhaberin, welche uns konstant mit allen notwendigen und Interessanten Informationen versorgt.

So ist sie dann auch diejenige, die den unvermeidlichen Rückweg ansagt – wir paddeln noch zurück zu unserem “Watertaxi”, machen die letzten imposanten Fotos von dem Columbia Glacier und verabschieden uns dann mit ein bisschen Wehmut.

Abschied vom Columbia Glacier

Auf der 1,5 stündigen Rückfahrt ist genügend Zeit da, sodass jeder auf seine individuelle Art diesem Naturereignis nachsinnen konnte.

Frische Luft und körperliche Anstrengung sorgen für schöne Träume ...

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Chief Joseph, Nez Percé:

"Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen, als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!"